Heute ist der


Tarifverhandlungen Öffentlicher Dienst – Harte Tarifrunde erwartet
Vor Beginn der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst haben Arbeitgeber und Gewerkschaften ihre Positionen bekräftigt. Demnach erwarten beide Seiten eine harte Tarifrunde. Unterdessen verteidigte der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske die Forderungen von fünf Prozent mehr Geld.
Kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen haben Arbeitgeber und Gewerkschaften ihre unterschiedlichen Positionen bekräftigt. Beide Seiten erklärten am Mittwoch, sie erwarteten in Potsdam eine harte Tarifrunde. Der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske verteidigte erneut die Forderungen im Gesamtvolumen von fünf Prozent mehr Geld. Städte und Gemeinden lehnten dies mit Hinweis auf die knappe Haushaltslage in der Wirtschaftskrise ab.
„Der Staat ist offenkundig so pleite, dass die Bundesregierung genug Geld hat, um Milliardengeschenke an Hoteliers und reiche Erben vorzunehmen“, konterte Bsirske auf NDR Info mit Hinweis auf das vor kurzem beschossene Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Der Verhandlungsführer des Deutschen Beamtenbundes (dbb), Frank Stöhr, sagte dem Sender N-TV: „Die schwierige Haushaltslage kann nicht aus den Portemonnaies der Beschäftigten finanziert werden.“
Die Gewerkschaften haben auf eine konkrete Lohnforderung für die mehr als zwei Millionen Angestellten von Bund und Kommunen verzichtet. Stattdessen verlangen sie neben einer „spürbaren Gehaltserhöhung“ auch eine tarifliche Altersteilzeitregelung und die Übernahme von Lehrlingen, was insgesamt etwa fünf Prozent mehr Geld bedeuten soll. Zunächst sind drei Verhandlungsrunden bis Mitte Februar geplant. Ob es Warnstreiks gibt, wird sich erst dann entscheiden.

Kein konkretes Angebot
Die Arbeitgeber wollten ohne konkretes Angebot in die Gespräche gehen. Der Verhandlungsführer der Kommunen, Thomas Böhle, stellte nur 1,2 Prozent mehr Gehalt in Aussicht. Damit bezog er sich auf die dieses Jahr für die Angestellten der Bundesländer anstehenden Zuschläge, die Anfang 2009 vereinbart worden waren.
„Ich fürchte, das wird eine harte Auseinandersetzung“, sagte Böhle im ZDF-„Morgenmagazin“. Die Kommunen könnten sich keine hohen Lohnsteigerungen leisten. Skeptisch äußerte er sich auch über eine Altersteilzeitregelung. Es sei unvernünftig, Menschen, die fit seien, gehen zu lassen. Der Deutsche Städtetag lehnte die Gewerkschaftsforderung ebenfalls mit Blick auf die Finanzkrise ab. „Die Kommunen haben massive Steuereinbrüche und gleichzeitig sehr viel mehr soziale Leistungsverpflichtungen“, erklärte dessen Hauptgeschäftsführer Stefan Articus im rbb-Inforadio.

Der Bund der Steuerzahler schlug Gehaltserhöhungen lediglich im Rahmen der erwarteten Inflationsrate von 1,2 Prozent vor. „Ich appelliere an den Bundesinnenminister und an die kommunalen Arbeitgebervertreter, in den Tarifverhandlungen keine Geschenke auf Steuerzahlerkosten zu verteilen“, sagte Präsident Karl Heinz Däke der Chemnitzer „Freien Presse“.

Ver.di verweist auf Preisentwicklung
Bsirske verwies dagegen darauf, dass die angestrebte Wachstumsbeschleunigung durch eine Stärkung der Binnennachfrage erreicht werde. „Darauf liegen die Hoffnungen vieler bei der Überwindung der konjunkturellen Krise“, sagte Bsirske. Die Stabilisierung der wirtschaftlichen Erholung werde nach Lage der Dinge nicht primär von den industriellen Sektoren ausgehen, sondern müsse aus dem öffentlichen Dienst gestützt werden. Der Ver.di-Chef verwies zugleich auf die Preisentwicklung und den erwarteten Anstieg der Krankenversicherungsbeiträge.
(c) focus.de v. 13.1.2010

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Kennwort: lk12

Montag, 18. Januar 2010 - 08:34 Uhr
@ Marc

"Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, dass Rentner bei Tarifverhandlungen, nie über eine Nullrunde herauskommen[...]"

Wieso sollten Rentner an Tarifverhandlungen beteiligt werden? Sie sind doch in Rente und arbeiten nicht mehr.

Die Kritik an Herrn Bsirskes ist doch völlig unangebracht, wenn man auf die Forderungen von ver.di eingehen soll, es ist dafür doch irrelevant, wer diese Forderungen vertritt. Höchstens ver.di Mitglieder könnten sich über ihn beschweren, da er ein schlechtes Licht auf die Gewerkschaft fallen lässt.

Letztenendes, selbstverständlich wäre eine Erhöhung von 2,5 % ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings sind die Arbeitnehmer ja nicht einmal dazu bereit.

Philipp

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:28 Uhr
Schwer zu lösen...

Zu aller erst, dieser Konflickt ist allgemein schwer zu lösen.
Da die Haushaltslage des Bunds nach der schweren Kriese sehr schlecht ist, ist es nicht einfach die Gehaltsvorderungen zu erfüllen. Trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage ist es möglich, so Bsirske, "Milliardengeschenke an Hoteliers und reiche Erben vorzunehmen." Dies gibt einem zu denken. Ist es vielleicht doch möglich die Gehaltsvorderungen zu erfüllen?
Meiner Meinung nach ist es wichtig den öffentlichen Dienst finanziel zu unterstützen, immerhin übernimmt dieser wichtige Aufgaben in der Gesellschaft. Da die Gehälter in der Wirtschaft in den letzten Jahren mehr gestiegen sind, als die der im öffentlichen Dienst Tätigen, scheint es nur fair die Gehaltsforderungen zu erfüllen. Die Forderung nach einer tariflichen Altersteilzeitregelung halte ich für anwendbar, macht aber aus meiner Sicht nicht viel Sinn, da Leute, die in diesem Beruf, den sie ausüben, gut geschult, erfahren und noch fit sind die letzten Jahre des Jobs ebenfalls vollzeit arbeiten sollten.
Die schelchte Haushaltslage macht es den Ländern und dem Bund aber sehr schwer auf die Forderung vollständig ein zugehen. Man sollte sich jetzt auf eine kleinere Gehaltserhöhung einigen und nach einem Jahr Laufzeit dieses Tarifvertrages, vorraussichtlich in besserer wirtschaftlicher Lage, die Gehälter nochmals, und diesmal stärker, erhöhen.

Philipp

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:27 Uhr
Tarifverhandlungen Öffentlicher Dienst

Ich denke, es ist von Ver.di zu viel verlangt 5% mehr Gehalt zu fordern, da es in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage nicht finanzierbar ist.
Diese Gehaltserhöhung würde ausgleichend zu den positiv Betroffenen die übrigen Steuerzahler belasten, womit man nicht viel erreicht hätte.
Meines Erachtens sollte man sich auch nicht zu sehr auf die Altersteilzeitregelung konzentrieren sondern sich eher um eine höhere Rente bemühen, da die Rentner schlechter davon kommen als die Arbeitnehmer.
Abschließen finde ich man könnte sich auf eine Gehaltserhöhung von 2-2,5% einigen, mehr wäre einfach zu viel verlangt.

milan

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:27 Uhr
Lösung für beide Parteien finden in anbetrtacht der nunmal bestehenden Lage

Wie schon beschrieben ist bei der momentanen wirtschaftlichen Lage eine Lohnerhöhnung von 5% schwer zu verhandeln. Wenn die Komunnen so Pleite sind muss man das nunmal so einsehen und wenn wie von der Arbeitgeberseite geäußerten 5% zu viel sind müssen die Gewerkschaften und Arbeitnehmer eine noch annehmbare Lösung für beide Parteien finden. Aber den Arbeitnehmern nichts zu zusprechen ist auch nicht umbedingt entgegenkommend.


david

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:26 Uhr
Tarifverhandlungen bzgl. der öffentlichen Dienste (Marc)

Meiner Meinung nach ist eine Forderung einrt Lohnerhöhung von 5% für die öffentlichen Dienste. seitens der Ver.di in Zeiten der Weltwirtschaftskrise unzumutbar und nicht finanzierbar.

Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, dass Rentner bei Tarifverhandlungen, nie über eine Nullrunde herauskommen und Arbeitnehmer sich Unsummen auf ihren Konten vorstellen. Wenn kein Geld da ist, ist nunmal kein Geld da.

Zudem halte ich Herrn Bsirskes für einen überaus egoistischen und nicht sonderlich fähigen Vertreter der Gewerkschaften. Wer gratis First-Class-Flüge mit einer bekannten, deutschen Airline nach Los Angeles unternimmt, während die Fluggesellschaft zeitgleich durch ver.di bestreikt wird, kann für mich einfach keinen guten Repräsentant des Beamtentums darstellen.

Sicher, auch die Arbeitnehmer haben ein Recht auf eine gewisse Entlohnung für ihre Tätigkeiten. Jedoch sehe ich 2010 keine sonderlich große Chance diese zur Verfügung zu stellen, wenn die finanziellen Mittel einfach nicht gegeben sind.

Alles in allem, wäre es für alle Beteiligten das Beste eine möglichst schnelle und annehmbare Lösung für beide Seiten zu finden (Meiner Meinung wären 2,5% mehr als gerechtfertigt), um die nicht ohnehin schon angeschlagene Wirtschaft nicht noch weiter zu belasten.

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:26 Uhr
Tarifverhandlungen

Einerseists denke ich das dieser Konflikt sehr schwer zu lösen ist da beide seiten logische und nachvollziehebare Argumente nennen.
Der öffentliche Dienst fordert eine Erhöhung um 5%, was relativ viel ist jedoch meinen sie damit die Kaufkraft von vielen Menschen im öffentlichen Dienst so stärken zu können.
Dennoch bin ich der Meinung das der Bund und die Städte einfach kein Geld übrig haben das jetzt noch zu bezahlen, weil die Haushaltslage einfach katastrophal ist.
Vllt sollte man die Forderungen einfach ein wenig runter schrauben und sich mit weniger zufrieden geben.
Andererseits versthe ich dann auch nciht weshalb die Regierung Steuererhöhungen an Reiche Erben u.s.w verteilt, anstatt das Geld an den öffentlichen Dienst weiterzugeben, da ich finde das diese Menschen wie Krankenschwestern oder Feuerwehrmenshcen viel mehr leisten und es desshlab verdient hätten.

Nadine

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:26 Uhr
Tarifkonflikt


Hallo Mitschüler und Mitschülerinnen,

Der Artikel beschreibt die Bedingungen und Forderungen die beide Parteien stellen bzw. nicht stellen.
Bei steigenden Sozialabgaben und einer für Verbraucher nicht guten Preisentwicklung ist es natürlich, dass mehr Geld benötigt wird.
Außerdem ist es lobenswert, dass unter Anderem gefordert wird mehr Lehrlinge aufzunehmen und somit auch der Jugend Perspektiven geboten werden.
Die Städte und Kommunen können aber einer Erwartung von insgesamt 5% mehr Ausgaben nicht gerecht werden, da es bereits Einnahmeeinbrüche gegeben hat.
Ein Steigerung von 2-3% halte ich für realistisch und ausreichend.

Mit freundlichen Grüßen
Muhammet

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:25 Uhr
diese forderung is ja noch ok

die forderung nur 1,2 % zu fordern ist noch ok abaer 5%...
ha das is zu viel

richard

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:25 Uhr
Kein Geld beim Staat?

Seltsam nur, dass der Staat behauptet, nach der Finanzkrise kein Geld zu haben...und 10 Milliarden pro Jahr mehr für Hotelbesitzer und Erben ausgibt. Deshalb finde ich das Argument, dass kein Geld beim Staat ist, unhaltbar.

@ Jonas:
Was erwirtschaften Erben dem Staat?

Ich denke, eine Erhöhung um 4-5 % ist übertrieben, man darf aber auch nicht vergessen, dass ver.di variantenreiche Forderungen haben. Eine Erhöhung des Entgelts für Azubis und Praktikanten finde ich angemessen, da deren Löhne nierig sind (siehe Link, alle Angaben in Brutto).

Auch finde ich eine gerechte Nachtarbeitsbezahlung in Krankenhäusern wichtig, eventuell könnte das als Pilotbezahlung für alle deutschen Krankenhäuser dienen.

Alles in allem finde ich die Forderungen sinnvoll, sie könnten jedoch meiner Meinung nach insgesamt auf ca. 3-4% reduziert werden.

Philipp

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:25 Uhr
Kommentar zum Tarifkonflikt:

Hallo ihr "Experten" ,

Ich denke dass bei diesem heiklen Thema beide Seiten aufeinander zugehen müssen.
Die 5% die Ver.di fordert, sind in meinen Augen nicht umsetzbar, da der Staat in Zeiten der Krise schon viele neue Schulden aufgenommen hat und die Staatsverschuldung bereits hoch genug ist.
Andererseits sind 1,2% zu wenig für die steigenden Kosten, u.A. Anstieg der Krankenversicherungsbeiträge.
Zusammenfassend würde ich deshalb sagen, dass man sich bei ca. 2,5% einigen sollte. Wie gut beide Seite damit leben können wird sich dann in Zukunft zeigen. Und notfalls stehen nächstes Jahr die nächsten Tarifverhandlungen an ...

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:25 Uhr
Geld fuer offenlichen Dienst.

Laut Arbeitgeber, können es sich Bund und Länder keine Lohnerhöhung leisten, ausserdem sei Altersteilzeit sinnlos, sie argumentieren mit Blick auf leere Staatskassen, sowie mit der Wirtschaftskrise.
Allerdings lösen sich diese Probleme nicht von selber.
Durch die Wirtschaftskrise bröckelt der Konsummarkt, sowie geht der Export zurück.
Durch eine Lohnanpassung des offentlichen Dienstes, stärken wir den Binnenmarkt und steigern die Konsumbereitschaft der Betroffenen. Dies kann und wird uns helfen aus der Krise herauszukommen.
Gegenargumente wie: stärkt den freien Markt, die bringen uns zusätzliche Wirtschaftlichen Aufschwung, kann man ganz leicht ausserkraft setzen. Was tut VW wenn sie 5% Lohnerhöhung zahlen mussen? Outsourcen und Arbeitsplätze vernichten.
Also: Tut was für Deutschland.

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:25 Uhr
Tarifkonflikt:Soll den Forderungen der Gewerkschaft entsprochen werden?

Im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst zwischen den Arbeitgebern und Gewerkschaften im Bund und in den Kommunen wird eine „heiße“ Tarifrunde erwartet. Auf der einen Seite sind die Gewerkschaften welche eine Erhöhung von 5 % fordern und dem gegenüber steht die Arbeitgeberseite, die höchstens 1,2 % ( d.h. Noch im Rahmen der Inflationsrate) mehr Gehalt in Aussicht stellen.
Meiner Meinung nach sollte man die derzeitige Krisesnsituation nicht außer Acht lassen oder beschwichtigen, denn momentan ist die Lage tatsächliche miserabel und Bund und Kommunen spüren das in ihrem Haushaltsplan deutlich. Wozu würden folglich weitere Geldauszahlungen dem Arbeitnehmer gegenüber führen? Drastische Folgen würden sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer selbst spüren, denn die Wirtschaftslage unddie zusättzlichen Forderungen der Gewerkschaften würden im Härtefall zu einer Massenentlastung der Angestellten führen. Auch könnten von der Seite der Arbeitgeber Verlegungen des Produktionsortes ins Ausland in Anspruch genommen werden. Dieses Geld was man mehr auszahltz müsste also wieder durch das Sparen an Personalkosten eingenommen werden.
Darüber hinaus sind die ohnehin schon hoch verschuldeten Kommunen massiv gefärdet von Steuereinbrüchen und somit entstehen auch mehr Kosten für Sozialabgaben.
Im Angesicht dieses Konjukturtiefs kann man diese Forderungen der Gewerkschaften nicht verantworten, denn schließlich ist vorrangig das Ziel die Konjunktur zu stärken.
Petra Begic

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:24 Uhr
Tarifkonflikt

Meiner Meinung nach sollte es unbedingt einen Kompromiss zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern geben, denn beide argumentieren sinnvoll mit der aktuellen Wirtschaftskrise. Es ist zwar aus Sicht der Arbeitgeber während der aktuellen Wirtschaftskrise schwer, die Löhne zu erhöhen, jedoch müssen die Arbeitnehmer auch weiterhin mit ihrem Lohn auskommen und dies wird erschwert, da eine Inflation von 1,2% vorhergesehen wird. Die Arbeitgeber könnten aber aufgrund ihrer schlechten Lage eine Erhöhung von 5% nicht finanzieren, also sollten die Gewerkschaften mit einer Erhöhung von ungefähr 2,5% schon zufrieden sein.

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:24 Uhr
Viel Lärm um nichts

Und täglich grüßt das Murmeltier bzw. jährlich die Tarifrunde . Beide Seiten übertreiben; fordern zu viel,bieten zu wenig... Am Ende kommen, nach nervigen Statements, Warnstreiks und endlosen Durchhalteparolen doch halbwegs vernünftige Kompromisse heraus die beide Parteien als Sieg für sich werten. . Dies ist nur logisch, letztendlich werden die wichtigen Punkte doch beachtet: Die Wirtschaftskrise, die einerseits nicht mehr zulässt bzw. die Forderungen der Gewerkschaften nach höheren Löhne in diesen Zeiten, werden letztendlich doch umgesetzt.
Dennoch, Gehaltserhöhungen für Angestellte sind angesichts steigender Preise angemessen, angemessener als unverschämte Abfindungen für Topmanager die auch noch ein Unternehmen ruiniert haben . Mindestens müssen Arbeitsplätze gesichert werden, ob Gehälter steigen oder nicht.

DD

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:23 Uhr
Lächerlich

Eine Lonherhöhung um 5% ist einfach nur unberechtigt und unangebracht.

Durch die Steuersenkung von 2010 und die nicht vorhandene Inflation ist eine Steigerung des realen Einkommens sicher gestellt.

Desweiteren kann der Lohnzuwachs nur auf Kosten der Kommunen und somit der Allgemeinheit bezahlt werden. Wenn man bedenkt, dass Städte wie Bochum Schulden aufnehmen müssen um den ach so "sozialen" Soli II bezahlen zu können, stellt sich die Frage ob die Städte dem Finanziellen Druck, der dann auf ihnen lasten würde, standhalten können.

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:23 Uhr
Tarifverhandlungen Öffentlicher Dienst – Harte Tarifrunde erwartet

Aufgrund von Krise sollten die Forderungen der Gewerkschaften nicht vollständig entsprochen werden. Denn Kommunen und Städten stehen auf Grund der Steuersenkungen,die die Bundesregierung vorgenommen hat, weniger Geld zur Verfügung. Die Gewerkschaften sollten ihre Forderungen zurückschrauben und den Städten und Kommunen deren wenigen Geldlassen,damit diese dieses Geld in für die gesamte Gesellschaft interessantere Dinge steckt, wie zum Beispiel in Bildung.
Die Forderung der Gewerkschaft nach einer Altersteilzeitregelung würde ich unterstützen,denn unsere älteren Mitmenschen sollten in den späten Lebensjahren nicht auf ihr Vergnügen verzichten. Ein vollständiges Nachgeben auf Seiten der Arbeitgeber ist unverantwortlich in Zeiten von Wirtschaftskrise und Geldknappheit. Sicherlich ist es nicht nachvollziehbar, das die schwierige Haushaltslage t aus den Portemonnaies der Beschäftigten finanziert werden. Doch die Kommunen haben aufgrund massiver Steuereinbrüche und gleichzeitig sehr viel mehr soziale Leistungsverpflichtungen weniger Geld zu verfügen um sicherlich alle Arbeiter/Angestellten richtig zu bezahlen.

@ Teresa

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:22 Uhr
.

Bsirkse argumentiert damit, dass durch die Lohnerhöhung die Binnenkonjunktur gestärkt würde.

Der Lohnzuwachs des öffentlichen Dienstes kann nur auf

KOSTEN DER ALLGEMEINHEIT

finanziert werden. Die Bevölkerung muss durch die Krise ohnehin schon mit Lohnzurückhaltung der Unternehmen zu kämpfen. Das geschmälerte Einkommen durch erhöhte STeuern nochmals zu schmälern entbehrt jedem Verstand.....

Folglich geht die Forderung auf KOsten der Allgemeinheit.

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:19 Uhr
Gar nichts kriegen die, gar nichts!!!!

Ich glaube zum ersten, dass die Forderung im Gesamtvolumen von 5% mehr Geld in den öffentlichen Dienst zu pumpen ist in Zeiten einer Rezession weder realistisch, noch angebracht.
In der Zeit, wo der Staat durch verminderte Steuereinnahmen, die aus der schlechten Wirtschaftslage resultieren, weniger Geld zu verfügung hat, soll er seinen direkten Angestellten mehr Geld zahlen? Über eine solche Forderung würde Arbeitgeber in der Privatwirtschaft nur lachen können.
Herr Bsirske, der meint, dass nach "Milliardengeschenke an Hoteliers", der Staat zur ausgleichenden Gerechtigkeit auch anderen Bereichen mehr Geld überlassen sollte, vergisst, dass dieser Bereich auch wirklich Geld erwirtschaftet. Vor allem in schwierigen Zeiten, sollte das Geld die erreichen, die mit diesem Geld etwas erwirtschaften, das wieder als Steuern an den Staat zurück gehen würde.


Jonas

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:13 Uhr
Wie soll das denn klappen?

es ist doch so: Die Städte und Kommunen haben erstrecht seit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz einfach kein Geld mehr.
Sie sind sogar so arm, dass sie ernsthaft überlegen, die Wassertemperatur in Hallenbädern abzusenken, um Geld zu sparen. Auch bei Bibliotheken soll Geld an allen Ecken gespart werden. Die Öffnungszeiten sollen drastisch gekürzt werden. Daher finde ich es völlig falsch, von Ver.di jetzt auch noch Forderungen zu erheben. Die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst können noch froh sein, dass sie ihren Job wahrscheinlich behalten können. Durch Steuergeschenke des STaates haben die Ver.di-Mitglieder ohnehin schon etwas Geld mehr in der Tasche (zb Abwarkprämie)


richard

Freitag, 15. Januar 2010 - 11:07 Uhr
Augen auf!

HaLL0 erStmaL!

Anstatt sich in einer krisengeschüttelten Zeit den Möglichkleiten der Kommunen anzupassen,stellen sich die Gewerkschaften wie schon so oft quer und fordern unrealistische 5%.Die Tatsache,dass das gegebene Angebot von 1,2% mehr Gehalt abgelehnt oder fast schon ignoriert wurde,zeigt das sich die Gewerkschaften schon vor den Verhandlungen auf "Streikverhandlungen" aus ist.

Es verwundert mich,dass die Gewerkschaften trotz der allgemein miserablen Wirtschaftslage des Staates und dem Wissen das die Kommunen dem bankrott nahe sind,die Verhandlungen mit einer solchen Unsensibilität führen und allem Anschein diese Linie weiterführen werden.

Es sollte ihnen langsam bewusst werden,dass ihnen nicht geholfen ist Forderungen nachzugehen die beiden Seiten schaden werden!

Freitag, 15. Januar 2010 - 10:56 Uhr
blog test

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